Kaefer
179 Beiträge
schrieb am 28.05.13 um 18:14 Uhr
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Hallo allerseits!
Interessant, wie jeder so seine eigene Vorgehensweise entwickelt.
Und toll dass Streamwriter das durch seine vielen Optionen ermöglicht!

Zwischenzeitlich hat es Alex in der neusten Build freundlicherweise auch wieder ermöglicht, nur Interpretennamen auf die Wunschliste für automatische Aufnahmen zu setzen.
Was die Sache schon wieder vereinfacht - wie oben erwähnt.

Bisher geht das zwar noch nicht bei seltenen Künstlern, aber ich denke das wird noch
(die hat der Server wahrscheinlich noch nicht "wahrgenommen")
Viele Grüße,
Käfer
 
swroland
63 Beiträge
schrieb am 02.06.13 um 17:43 Uhr
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Hallo,

ich habe eine Frage zur Ignorierliste (insbesondere in der neuen hashbasierten Version von Streamwriter): Macht es jetzt noch Sinn mit Wildcards (z. b. *) zu arbeiten, oder bringt das nichts mehr, weil ja bei einem gehashten Wert keine Wildcards funktionieren? Ich habe beispielsweise "*Roger Cicero*-*F*r *nen Kerl*" in meiner Ignorierliste (weil F*r für "für" und auch für "fuer" passt, der * von nen kommt für "'nen" oder eben auch "einen")?

Und weil ich mich auch an der Diskussion hier beteiligen möchte, hier kurz mein bisheriges Vorgehen: Lied (oder im Normalfall Interpret - *) kommt auf die Wunschliste. Lieder auf der Ignorierliste werden nicht aufgenommen. Ein aufgenommenes Lied kommt automatisch auf die Ignorierliste. Beim Durchforsten der erfolgten Aufnahmen, entscheide ich dann, ob mir die Aufnahme passt. Wenn ja, muss ich gar nichts tun (im Normalfall lösche ich den Eintrag aus der Wunschliste, sofern dieser genau diesem Lied entsprach - das aber nur, damit die Wunschliste überschaubar bleibt). Falls mir die Aufnahme nicht passt, muss ich dieses Lied auf der Ignorierliste löschen. Und ja, mit diesem Vorgehen kann es passieren, dass ein Lied in einer besseren Qualität gespielt worden ist (nachdem die erste Aufnahme beendet war) und ich dieses verpasse, weil ich die Qualitätskontrolle noch nicht gemacht habe - dann habe ich Pech gehabt.

Fertige Aufnahmen normalisiere ich mit einem Extratool im Nachhinein und kopiere die Datei dann ich eine entsprechende Ordnerstruktur außerhalb von Streamwriter. Dann lösche ich die Datei im Streamwriter (ebenfalls, damit die Listen im Streamwriter nicht zu lange werden).

Kann sich jetzt noch wer an die Frage zur Ignorierliste erinnern;-)?
 
Radiohoerer
203 Beiträge
schrieb am 02.06.13 um 18:50 Uhr
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Hallo swroland!

Auch Dir, Danke für Deinen Beitrag.

Zitat swroland:
"Kann sich jetzt noch wer an die Frage zur Ignorierliste erinnern…"

Ja, ich, hab'se noch auf'm Schirm. Im grundegenommen hast Du Dir die Antwort schon selber gegeben:

Zitat:
"… oder bringt das nichts mehr, weil ja bei einem gehashten Wert keine Wildcards funktionieren? …"

LG

Radiohoerer

 
swroland
63 Beiträge
schrieb am 02.06.13 um 19:27 Uhr
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Hallo Radiohoerer,

ist das "gesichert", dass die gehashten Werte für die Ignorierliste verwendet werden?

Weil das ja rein am Streamwriter-Client abläuft (der von den Hashes wahrscheinlich gar keine Ahnung hat), d. h. der Server sagt dem Client auf dem Stream wäre was zum Aufnehmen für dich. Der Client verbindet sich, fängt zum Aufnehmen an und stellt dann fest, dass die "Titelinformation" die der Stream schickt zu einem Eintrag seiner eigenen Ignorierliste passt. Und verwirft daraufhin die Aufnahme (bzw. wird das Checken der Ignorierliste vermutlich auch bei großer Ignorierliste und langsamen Computern so schnell gehen), dass man VOR dem Beginn der Aufnahme checken könnte, ob der Stream auf der lokalen Ignorierliste steht.
 
Kaefer
179 Beiträge
schrieb am 02.06.13 um 21:28 Uhrzuletzt bearbeitet von Kaefer am 02.06.13 um 21:34 Uhr
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Hallo swroland!
Du hast schon Recht!
In der Ignorierliste gibt es derzeit keine Hash-Werte, weil diese Einträge ja vom Client hinzugefügt werden. Du kannst Wunsch- u. Ignorierliste mal zum Spass exportieren und dann mit dem Editor öffnen. Dann siehst Du die Hash-Werte als Zahl hinter dem Namen des Eintrags, aber nur in der Wunschliste. Das bedeutet, dein Wildcardsystem macht nach wie vor Sinn, weil es nur vom Programm, nicht vom Server, benutzt wird.
Viele Grüße,
Käfer
 
swroland
63 Beiträge
schrieb am 03.06.13 um 07:08 Uhr
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Hallo Kaefer,
danke für die Info. So macht das wirklich Sinn.
 
Radiohoerer
203 Beiträge
schrieb am 03.06.13 um 09:51 Uhr
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@swroland + Kaefer:

Das wäre aber meiner Meinung nach sinnvoll, dass die Ignorierlisten auf Hash umgestellt werden. Denn sonst werden doch Äpfel mit Birnen verglichen, oder? Ja, ok, der Vergleich hinkt vielleicht ein wenig:

1.) Information, dass ein bestimmtes Lied auf einem Sender gespielt wird, kommt am Streamwriter-Server an.
2.) Damit verglichen werden kann, ob das Lied auf der Wunschliste steht, muss die Information in einen Hash-Wert umgewandelt werden (denn auf der Wunschliste stehen ja Hashes).
3.) Und wo die Umwandlung in einen Hash schon mal stattgefunden hat, kann doch dann auch einfach(er) mit den Ignorierlisten verglichen werden.

Vorteil: Es müsste eigentlich etwas schneller gehen, da ja Computer besser mit Zahlen umgehen können.
Nachteil: Man hätte vielleicht etwas mehr Einträge auf den Ignorierlisten stehen (im Vergleich zu dem Wildcards-System).

LG

Radiohoerer

 
swroland
63 Beiträge
schrieb am 03.06.13 um 10:49 Uhr
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Hallo Radiohoerer,

ich bin mit dem derzeitigen Stand eigentlich ganz zufrieden. Die Ignorierliste ist für mein Verständnis rein lokal. Der lokale Streamwriterclient muss eigentlich nie den Hash von einem Lied ermitteln. Man sucht sich aus der Chartliste seine Wünsche aus (und die Hashwerte kommen vermutlich vom Server "daher"). Die Kommunikation zwischen Client und Server basiert dann auf diesen Hashes.

Nachdem der Server dem Client mitgeteilt hat, dass auf einem bestimmten Stream einer seiner Wünsche läuft, verbindet sich der Client mit dem Stream und startet die Aufnahme. Im Zuge des Verbindens (oder kurze Zeit später?) erhält er die Taginfo vom Stream (im Klartext). Diese kann er dann (lokal) gegen seine Ignorierliste vergleichen.

Die Berechnung eines Hashwerts ist im Normalfall eine etwas umfangreichere Operation (je nachdem welcher Hash verwendet wird). Ich gehe davon aus, dass der Vergleich gegen eine Wildcardgefüllte Ignorierliste weniger Rechenleistung erfordert wie das Ermitteln des Hashes.

Der Vorteil des schneller gehens ist, wie in obigem Absatz vermerkt, in meinen Augen fraglich. Außerdem (unter der Prämisse, dass der Streamwriter Client sofort mit der Aufnahme beginnt, wenn er die Info vom Server erhält) ist es zweitrangig, ob ab diesem Zeitpunkt 1 oder 2 Sekunden vergehen, bis er weiss, dass er sich die Aufnahme hätte sparen können (weil sie einem Eintrag der Ignorierliste entspricht).
 
Kaefer
179 Beiträge
schrieb am 03.06.13 um 18:11 Uhrzuletzt bearbeitet von Kaefer am 03.06.13 um 18:21 Uhr
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Hallo ihr beiden!
Alex hat hier einmal erklärt, wie das neue System funktioniert.

Derzeit ist es so, dass Einträge in die Ignorierliste auch von Hand vorgenommen werden können. Hash-Werte gibt es aber nur zu Titeln, die schon mal irgendwo gespielt wurden. Aber Deine Frage (Radiohörer) kann eigentlich nur Alex beantworten.

Der Vorteil an den manuellen Ignorier-Eingaben ist meiner Ansicht nach folgendes:
Ich gebe ein "Artist - Titel", Streamwriter interpretiert das als *Artist*-*Titel* (oder so ähnlich), und folglich werden auch andere Schreibweisen des selben Titels ignoriert, z.B.:
The Artist (featuring X) - Titel (Radio Edit)

Ein Nachteil kann es sein, dass auch sämtliche anderen Versionen dieses Songs (extended, Remix) ignoriert werden, aber das kann ich verhindern indem ich selbst die Wildcards gezielt einsetze.

Würde die Ignorierliste aus Hash-Werten bestehen, müssten alle denkbar möglichen Schreibweisen eines Titels in die Ignorierliste rein, das können schon mal 10 verschiedene sein.
Viele Grüße,
Käfer