Antikreationist
212 Beiträge
schrieb am 02.01.13 um 11:55 Uhr
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Hallo,

kann mir Jemand von Euch einen guten Streamport-Scanner (Portchecker) empfehlen, mit dem sowohl Streamports (z. B. http://12.3.45.678:1234) als auch Pfade (http://12.3.45.678:1234/56789) nach Radio-Streams durchforsten kann?!

Danke
Anti
 
alex
2470 Beiträge
schrieb am 02.01.13 um 14:17 Uhr
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Willst du "blind" Scannen und einfach viel Hosts abklopfen oder wie? Das mit den Pfaden wird dann nicht möglich sein, weil da gibt es ja beliebig viele Kombinationen für. Oder hast du eine Liste mit Streams, die du automatisiert überprüfen möchtest?
LG/Best regards, Alex

"Journalism is printing what someone else does not want printed. Everything else is public relations."
- George Orwell

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Antikreationist
212 Beiträge
schrieb am 02.01.13 um 17:34 Uhr
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Nene, nicht einfach nur blind scannen. Mir ist aufgefallen daß viele Server, auf denen Streams mit 192 kbps streamen oft weitere solcher Streams auf einem anderen Port laufen haben. Außerdem habe ich manche IPs + Port, wo sich aber der Pfad in einer 4stelligen Nummer unterscheidet. Also schon mit Sinn und Verstand ;)
 
alex
2470 Beiträge
schrieb am 02.01.13 um 18:23 Uhr
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Hmm.. naja, wirklich helfen kann ich da nicht - die Anforderung ist ja auch sehr speziell. Ich könnte dir was von meinem Script abgeben was die Stream-DB sauber hält, aber man wird da schon noch ordentlich anfassen müssen… das wäre dann in Python.
LG/Best regards, Alex

"Journalism is printing what someone else does not want printed. Everything else is public relations."
- George Orwell

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Antikreationist
212 Beiträge
schrieb am 02.01.13 um 22:01 Uhr
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Hi Alex,

ne, so war das ja auch nicht gedacht. Dachte nur vllt. daß da Jemand schon was hat/kennt. Hab nur einwas im Netz gefunden, aber iwie kommt das mit den neueren Windows-Versionen nicht so gut zurecht … http://www.steelbytes.com/?mid=19 (der Name läßt außerdem vermuten, daß es da noch mehr geben muß)
 
alex
2470 Beiträge
schrieb am 03.01.13 um 05:13 Uhr
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Das ist ja ein normaler Port-Scanner wie es aussieht. Dafür würde ich persönlich nmap benutzen, aber das ist Kommandozeile (gibt aber auch Frontends) - um einen Stream wirklich auszuwerten und ggf. verschiedene URLs hinter einem Hostnamen/IP zu prüfen gehört natürlich noch etwas mehr - der Scanner bräuchte einen HTTP-Client, der im Anschluss auch noch die Header der Antwort auswertet. Ich kann hier nicht weiter helfen glaube ich.
LG/Best regards, Alex

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- George Orwell

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Antikreationist
212 Beiträge
schrieb am 03.01.13 um 10:11 Uhr
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Hi Alex,

ist klar. Auswerten würde ich das Ganze dann von Hand, also wieder die gefundenen Streams ne Weile laufen lassen, um dann die aufgenommenen Lieder nach Stille zu durchforsten, um überhaupt zu sehen, ob sie zum Schnitt taugen. Aber nmap werde ich mir mal anschauen. Danke für den Tipp!

Anti
 
siberiano
5 Beiträge
schrieb am 03.01.13 um 21:24 Uhr
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Hallo Antireaktionist,
Die grafische Oberfläche für nmap nennt sich zenmap,
sehr umfangreich.('http://nmap.org/zenmap/')
 
Antikreationist
212 Beiträge
schrieb am 04.01.13 um 11:37 Uhr zuletzt bearbeitet von Antikreationist am 04.01.13 um 15:14 Uhr
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Ja, danke. Schon ausprobiert. Allerdings ist mir bei der Suche nach Zenmap/Nmap auch aufgefallen, daß dessen Legalität stark diskutiert wird. Die Verwendung scheint tatsächlich in einigen Ländern verboten zu sein, da man damit schwache Systeme wohl außer Betrieb setzen könnte und das dann als Cyberattacke auslegbar ist … In D scheint man damit jedoch keine Probleme zu haben.

@siberiano: Nutzt Du Nmap zum Streamport-Scannen? Wenn ja, welche Einstellungen verwendest Du dafür?
 
siberiano
5 Beiträge
schrieb am 04.01.13 um 18:04 Uhr
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Hallo Antikreationist,

Der Standardport für Stream ist 8000, ich glaube nicht dass ein Radiosender hunderte Ports
benutzen wird, ich empfehle ('nmap -p T:8000-8100 ip-Adresse') um nur 100 Ports scannen.
Falls du alle 65535 Ports scannen wills, empfehle ('nmap -p "*" ip-Adresse').
Nachdem du in Erfahrung gebracht hast welche Ports am meistens benutz werden,
kannst du die Suche auf weniger Ports begrenzen für weitere Sender.
 
Radiohoerer
205 Beiträge
schrieb am 04.01.13 um 20:16 Uhr zuletzt bearbeitet von Radiohoerer am 04.01.13 um 20:21 Uhr
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Hallo Anti, hallo siberiano!

Also mir sind bisher nur zwei Ports entgegengekommen: Port 8000 und 8080. Der 8080er aber äußerst selten!

Wie siberiano schon sagte: Port 8000 ist Standard.

Edit: Hab' gerade noch mal in meiner Liste nachgesehen: Vor etwas längerer Zeit gab es mal einen Sender mit Port 8390, aber den Sender gibt es (leider!!!!) nicht mehr. Mußte (glaub' ich) wegen Namensgleichheit eingestellt werden.

LG

Radiohoerer

 
Antikreationist
212 Beiträge
schrieb am 04.01.13 um 21:48 Uhr
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Naja, kann ich so nicht bestätigen. Für die Streams von Streamplus gibts durchaus sehr viele genutzte und offene Ports. Für streamplus1.leonex.de z. B. 26756, 11216, 10932 um nur einige zu nennen …

@siberiano: Hast Du auch eine Ahnung, wie ich sowas hier scannen könnte http://abc1.defgh.de:2345
Ok, für Port gibts -p - aber gibts auch eine Möglichkeit abc1 mit verschiedenen Zahlen am Ende durchzuprobieren? (Weiß, daß es im obigen Beispiel auch unter http://abc2.defgh.de:6789 einen Strem gibt.)
 
siberiano
5 Beiträge
schrieb am 04.01.13 um 22:17 Uhr zuletzt bearbeitet von siberiano am 04.01.13 um 22:34 Uhr
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Wenn du schon die Ports kennst, kannst du schneller vorgehen:
('nmap -p 8000,6789,12321 ip-Adresse1 ip-Adresse2 ip-Adresse3').
Erst die Ports mit Komma getrennt, dann die IP-Adressen mit Leertaste
getrennt, oder ('nmap -p "*" ip-Adresse1 ip-Adresse2 ip-Adresse3')
und alle Ports an mehrere IP-Adressen gleichzeitig scannen.

Habe gerade 5 Ports an 2 IP gescannt in 2,88 sekunden
so wie oben beschrieben.
 
Antikreationist
212 Beiträge
schrieb am 04.01.13 um 22:45 Uhr
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Ok, thx!