chessbase
324 Beiträge
schrieb am 17.10.11 um 19:40 Uhr
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Hi ..

eine Frage. Ich habe festgestellt das die aufgenommenen Titel bei mir mit eine Lautstärke von 97 dB bis teilw. 99 dB aufgenommen werden.

Standard wäre (so glaube ich :)) 89 dB oder wenn man mag 94 dB. Ich fände es gut wenn man den Wert dafür einstellen könnte. Bis dato geht das nicht. p.s. normalisieren ist eingestellt ..

Würde wie ich finde Sinn machen da alle älteren Aufnahmen bei mir bei 89 dB liegen; bei vielen anderen Usern wahrscheinlich auch.

Daher meine Frage .. fänden andere User das auch gut ? Und Alex..was meinst du dazu ? Kann man das überhaupt einbauen und würde es für dich auch Sinn machen ?

chessbase

chessbase
Ein Streamwriter Fan

Chessbase
 
Radiohoerer
205 Beiträge
schrieb am 18.10.11 um 14:05 Uhr zuletzt bearbeitet von Radiohoerer am 18.10.11 um 14:10 Uhr
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Hallo chessbase!

Eigentlich eine gute Idee, aber ich bin auch der Meinung, dass man Streamwriter nicht all zu sehr mit Funktionen überfrachten sollte.

Für solche "Nebenarbeiten" gibt es ein wunderbares Tool (ich hatte es glaub' ich schon einmal in einem anderen Thread kurz erwähnt) namens "MP3DirectCut". Das Ding kann 'ne ganze Menge, eben auch normalisieren. Und es muss noch nicht einmal installiert werden, d. h. ein Doppelklick auf die heruntergeladene exe-Datei erstellt lediglich ein Verzeichnis und packt die ausführbare Datei dort hinein (keine Registry-Einträge, keine dlls usw.). Ein Doppelklick auf diese exe-Datei genügt, um MP3DirectCut zu starten, geradso wie bei Streamwriter portable.

Desweiteren habe ich festgestellt, dass einige Radiostationen ihre Songs durch Plug-ins in Ihrer Stream-Software aufpeppen, d. h. sie klingen danach stärker und satter und wirken dadurch lauter. Eine Nachbearbeitung (Normalisierung, bzw. Anhebung des db-Wertes) würde möglicherweise Verzerrungen verursachen.

Aber lass uns mal abwarten, was Alex dazu schreibt.

Grüße

Radiohoerer


Edit: Ja, ich weiss. Eigentlich wollen die Leute - wenn's um Software geht - eine eierlegende Wollmilchsau.

LG

Radiohoerer

 
alex
2470 Beiträge
schrieb am 18.10.11 um 14:26 Uhr
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Ganz knappe Antwort.. ich würde das als Nachbearbeitungsoption anbieten, aber ich weiß nicht wie das geht.
Sprich, irgendjemand muss das mit SoX ausprobieren und sagen "so, das klappt, mach es mit diesem Befehl: …", dann ist es direkt drin. Ich habe lange genug gesucht, es nicht wirklich hinbekommen und so die Lust daran verloren.
Und wenn es nicht SoX ist, dann kann es auch ein anderes (Open-Source) Programm sein.
LG/Best regards, Alex

"Journalism is printing what someone else does not want printed. Everything else is public relations."
- George Orwell

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Yo24hua
727 Beiträge
schrieb am 18.10.11 um 18:12 Uhr zuletzt bearbeitet von Yo24hua am 18.10.11 um 18:41 Uhr
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Ich kann "mencoder.exe" als plugin empfehlen.
"mencoder.exe" unterliegt der freien GNU-Lizenz und wird von sehr vielen Konvertierprogrammen genutzt (hab schon ne ganze menge solcher Tools ausprobiert und bin immer wieder auf "mencoder.exe" im Taskmanager bzw. in den Prog. verzeichnissen gestossen.

Nach dem ich heute die funktionsfähigkeiten nochmal gescheckt habe, könnte dies sogar dieses "Sox" komplett ersetzen.
"mencoder.exe" kann zuschneiden, normaliesieren mit verschiedenen Parametern und etliches mehr.

Ich wollte dich schon früher mal darauf hinweisen, aber zu dem zeitpunkt hattest du dich leider schon auf dieses ge-SoX festgesetzt. Dieses SoX ist meiner meinung nach absoluter bullshit (Versionsprobleme, ungeregelte Formatstandarts etc).
"mencoder.exe" verurscht diese Samplingprobleme wie sie gelegentlich immer noch nach SoX gebrauch entstehen (44100Khz ->8000 Khz o.ä.) jedenfalls nicht.
Legalität, Radio Verzeichnisse, Diskographie Verzeichnisse, Reguläre Ausdrücke, Videos...:
Yo24hua's streamWriter Special: > > > https://sites.google.com/site/yo24hua < < <

Alles mit Ruhe & Muse, denn Unmöglich sind nur die Dinge, die man nicht tut!
Befreie dich, Befreie dich, Befreie dich und du wirst deinen Weg finden!
··· ¥oæhua ···
 
chessbase
324 Beiträge
schrieb am 18.10.11 um 19:28 Uhr
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Hi …

zunächst mal vielen Dank für die Antworten .. sehr schön das hier so rege diskutiert wird :))

Zum Thema … sicherlich ist irgendwie eine " Nebensache" ..kann ich verstehen .. (ich nehme übrigens MP3 Gain dafür diese Zwecke .)aber dennoch … es wäre schon schön wenn es diese Funktion geben würde .. aber ist natürlich nicht zwingend.

Die Möglichkeit via mencoder.exe ..habe ich persönlich nicht ausprobiert .. vielleicht ist es eine Möglichkeit … das sollte Ihr Profis mal prüfen …:)) eine Sache noch ..ich kann sagen das ich die Nachbearbeitung auch mit einem anderen Programm tätige .. ich finde das bei Sox auch nicht so gelungen .. ist nicht böse gemeint !Aber sonst ist Streamwriter einfach grandios .. daher Alex .. vielen Dank für das tolle Programm .. das hast du alles super hinbekommen …:))

@ Alex .. wenn du es schaffen solltest, als Nachbearbeitung wäre das auch ok; besser wäre es natürlich wenn man es einstellen könnte .. aber man kann ja nicht alles haben :))

Ich wäre gerne bereit zu testen; jedoch kann ich dir leider nicht sagen mit welchen Befehl usw. es geht. :))

chessbase
Ein Streamwriter Fan

Chessbase
 
Radiohoerer
205 Beiträge
schrieb am 18.10.11 um 20:56 Uhr zuletzt bearbeitet von Radiohoerer am 18.10.11 um 21:06 Uhr
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Also, die SoX-Dokumentation gibt folgende Befehlszeile für das Normalisieren an:

–norm
Automatically invoke the gain effect to guard against clipping and to normalise the audio. E.g.
sox –norm infile -b 16 outfile rate 44100 dither -s
is shorthand for
sox infile -b 16 outfile gain -h rate 44100 gain -nh dither -s
See also -V, -G, and the gain effect.

-G, –guard
Automatically invoke the gain effect to guard against clipping. E.g.
sox -G infile -b 16 outfile rate 44100 dither -s
is shorthand for
sox infile -b 16 outfile gain -h rate 44100 gain -rh dither -s
See also -V, –norm, and the gain effect.

-V[level]
Set verbosity. This is particularly useful for seeing how any automatic effects have been invoked
by SoX.
SoX displays messages on the console (stderr) according to the following verbosity levels:
0 No messages are shown at all; use the exit status to determine if an error has occurred.
1 Only error messages are shown. These are generated if SoX cannot complete the
requested commands.
2 Warning messages are also shown. These are generated if SoX can complete the
requested commands, but not exactly according to the requested command parameters, or
if clipping occurs.
3 Descriptions of SoX’s processing phases are also shown. Useful for seeing exactly how
SoX is processing your audio.
4 and above
Messages to help with debugging SoX are also shown.
By default, the verbosity level is set to 2 (shows errors and warnings). Each occurrence of the -V
option increases the verbosity level by 1. Alternatively, the verbosity level can be set to an abso-
lute number by specifying it immediately after the -V, e.g. -V0 sets it to 0.

gain [-e|-B|-b|-r] [-n] [-l|-h] [gain-dB]
Apply amplication or attenuation to the audio signal, or, in some cases, to some of its channels.
Note that use of any of -e, -B, -b, -r, or -n requires temporary file space to store the audio to be
processed, so may be unsuitable for use with ‘streamed’ audio.
Without other options, gain-dB is used to adjust the signal power level by the given number of dB:
positive amplies (beware of Clipping), negative attenuates. With other options, the gain-dB
amplication or attenuation is (logically) applied after the processing due to those options.
Given the -e option, the levels of the audio channels of a multi-channel file are ‘equalised’, i.e.
gain is applied to all channels other than that with the highest peak level, such that all channels
attain the same peak level (but, without also giving -n, the audio is not ‘normalised’).
The -B (balance) option is similar to -e, but with -B, the RMS level is used instead of the peak
level. -B might be used to correct stereo imbalance caused by an imperfect record turntable car-
tridge. Note that unlike -e, -B might cause some clipping.
-b is similar to -B but has clipping protection, i.e. if necessary to prevent clipping whilst
balancing, attenuation is applied to all channels. Note, however, that in conjunction with -n, -B
and -b are synonymous.
The -r option is used in conjunction with a prior invocation of gain with the -h option—see
below for details.
The -n option normalises the audio to 0dB FSD; it is often used in conjunction with a negative
gain-dB to the effect that the audio is normalised to a given level below 0dB. For example,
sox infile outfile gain -n
normalises to 0dB, and
sox infile outfile gain -n -3
normalises to -3dB.
The -l option invokes a simple limiter, e.g.
sox infile outfile gain -l 6
will apply 6dB of gain but never clip. Note that limiting more than a few dBs more than occasion-
ally (in a piece of audio) is not recommended as it can cause audible distortion. See the compand
effect for a more capable limiter.
The -h option is used to apply gain to provide head-room for subsequent processing. For exam-
ple, with
sox infile outfile gain -h bass +6
6dB of attenuation will be applied prior to the bass boosting effect thus ensuring that it will not
clip. Of course, with bass, it is obvious how much headroom will be needed, but with other effects
(e.g. rate, dither) it is not always as clear. Another advantage of using gain -h rather than an
explicit attenuation, is that if the headroom is not used by subsequent effects, it can be reclaimed
with gain -r, for example:
sox infile outfile gain -h bass +6 rate 44100 gain -r
The above effects chain guarantees never to clip nor amplify; it attenuates if necessary to prevent
clipping, but by only as much as is needed to do so.
Output formatting (dithering and bit-depth reduction) also requires headroom (which cannot be
‘reclaimed’), e.g. -rh dither
Here, the second gain invocation, reclaims as much of the headroom as it can from the preceding
effects, but retains as much headroom as is needed for subsequent processing. The SoX global -h and gain -r.
See also the norm and vol effects.

Wer noch mehr Infos braucht, wird hier fündig:

http://sox.sourceforge.net/Docs/Documentation

LG

Radiohoerer

 
alex
2470 Beiträge
schrieb am 22.10.11 um 21:58 Uhr
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@Yo24hua:
Ich nutze selber gerne mencoder (für Videos), aber als ich vor ein paar Tagen geschaut habe, war der Download für Windows 50MB - das ist *etwas* zuviel. Näher habe ich allerdings nicht hingesehen (was ist alles im Download-Archiv, was braucht man davon, etc…). Die restliche Kritik an SoX kann ich nicht komplett nachvollziehen - vor dem Hintergrund, dass SoX bei den Bitrate-Problemen wahrscheinlich "lediglich" schlecht zurückkodiert. Ich könnte die MP3 vermutlich selber nach WAV konvertieren, dann von SoX bearbeiten lassen und per Hand zurückkodieren mit Lame.
Wenn ich allerdings falsch liege und man mencoder auf ein paar MB herunterbekommt für Audio-Nachbearbeitung würde ich da aber vielleicht ein bisschen herumprobieren und SoX evtl. ersetzen. Dafür muss das aber irgendwer testen (Größe reduzieren und Anwenden von zur Zeit mittels SoX möglichen Effekten ausprobieren).

@chessbase:
Ein Plugin für MP3Gain gibt es, ist nur nicht öffentlich. Soweit ich das verstanden habe, macht das nur Sinn, wenn man mehrere MP3s an MP3Gain übergibt, da dann die Lautstärke aller MP3s betrachtet wird, um so dann die Lautstärke aller MP3s anzugleichen (für Alben z.B.). Ausserdem muss man bedenken, dass MP3Gain nicht die Audio-Daten verändert, sondern "nur" den MP3-Tag verändert, in den der Replay-Gain gespeichert wird, der von manchen (den meisten) Playern unterstützt wird. Das ist also keine "echte" Nachbearbeitung.

@Radiohoerer:
Ich habe davon das meiste, wenn nicht alles, durchprobiert. Für mich hat das alles nichts gebracht. Irgendeine Konfiguration davon benutze ich zur Zeit auch, ich weiß nur nicht welche… Ihr könnt das gerne mit SoX testen und wenn ein audiophiles Ohr dann meint, dass es passt, kann man mir bescheid geben, dann kann ich die Parameter angleichen…


Tja, das hier ist vielleicht nicht das, was ihr lesen wolltet, aber…


LG
LG/Best regards, Alex

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- George Orwell

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chessbase
324 Beiträge
schrieb am 22.10.11 um 23:43 Uhr
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Hi Alex,

ja das was du beschreibst in Bezug auf MP3Gain; das wußte ich auch nicht :))

Daher ist das wohl keine Alternative. Und ich dachte ich hätte das Wunderprogramm :))

Na ja .. bin gespannt ob dir eine Lösung einfällt; wenn nicht wäre das aber auch kein Beinbruch.

Danke aber das du und auch die anderen User sich hier Gedanken machen;-)

chessbase
Ein Streamwriter Fan

Chessbase
 
alex
2470 Beiträge
schrieb am 22.10.11 um 23:59 Uhr
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Das ist eben das, was ich nach langem Lesen verstanden habe. Was nicht heißen soll, dass ich mich mal irre…
Wie gesagt: Wenn jemand mit gutem Ohr eine Möglichkeit findet, mit einem Open-Source-Programm in kleiner Größe die bestehenden Effekte anzuwenden und eine Normalisierung bereitzustellen, lasst es mich wissen… Dann wird das vermutlich eingebaut. Ansonsten bin ich aus diesem Thread hier raus:-|
LG/Best regards, Alex

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chessbase
324 Beiträge
schrieb am 29.10.11 um 09:24 Uhr
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Hi Alex,

ich habe etwas im Netz gestöbert. Das einzige was ich finden konnte war:

wavePad 4.6
wave editor 3.2.0.8
Audacity 1.2.6 als open source

wenn du Zeit hast und magst kannst du mal schauen; sonst würde ich sagen legen wir das Thema aus Eis :)

chessbase


Ein Streamwriter Fan

Chessbase
 
Radiohoerer
205 Beiträge
schrieb am 29.10.11 um 13:03 Uhr zuletzt bearbeitet von Radiohoerer am 29.10.11 um 13:08 Uhr
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@chessbase: Auch ich hab' in der Zwischenzeit ein wenig im Netz gestöbert und auch nur diese 3 Möglichkeiten gefunden, die mich aber nicht wirklich zufriedenstellen. Von daher wäre das geSoX schon die bessere Wahl. Der Nachteil jedoch dabei ist, dass - wenn ich das mit der Nachbearbeitung richtig verstanden habe - die Nachbearbeitung on-the-fly stattfindet, und man somit keine wirklich gute Möglichkeit hat, das zu testen und seine Ergebnisse zu überprüfen.



Edit: Und um mich nicht zu wiederholen, möchte ich auf MP3DirectCut nicht nochmal hinweisen.
LG

Radiohoerer

 
alex
2470 Beiträge
schrieb am 29.10.11 um 20:16 Uhr
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Hi,

die genannten Programme sind alles Sachen mit grafischer Benutzerschnittstelle. Ich werde die jetzt nicht alle testen, nur um herauszufinden, ob man sie auch von der Kommandozeile steuern kann. Hinzu kommt, dass davon nicht alles Open Source ist, besonders klein gehalten sind die Programme vermutlich auch nicht. Also nichts, um die Funktionalität im Plugin mit auszuliefern. Falls es dafür also Kommandozeilen-Optionen gibt, mit denen direkt bearbeitet werden kann, sollte man sich das per Batch-Datei konfigurieren im Nachbearbeitungsfenster.

"Der Nachteil jedoch dabei ist, dass - wenn ich das mit der Nachbearbeitung richtig verstanden habe - die Nachbearbeitung on-the-fly stattfindet, und man somit keine wirklich gute Möglichkeit hat, das zu testen und seine Ergebnisse zu überprüfen."

Die SoX-Einstellungen kann man im Schneide-Fenster mit dem passigen Button testen.


Mein langer Beitrag da oben hat immer noch Gültigkeit.. Wenn man mir eine gute Lösung auf dem Silbertablett serviert, schaue ich nochmal, ansonsten bleibt es erst einmal so. Und man hat eben die Möglichkeit, mittels Batch-Datei zu Bearbeiten, wenn man ein passendes Programm gefunden hat.
LG/Best regards, Alex

"Journalism is printing what someone else does not want printed. Everything else is public relations."
- George Orwell

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Radiohoerer
205 Beiträge
schrieb am 30.10.11 um 12:34 Uhr
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"Der Nachteil jedoch dabei ist, dass - wenn ich das mit der Nachbearbeitung richtig verstanden habe - die Nachbearbeitung on-the-fly stattfindet, und man somit keine wirklich gute Möglichkeit hat, das zu testen und seine Ergebnisse zu überprüfen."

Die SoX-Einstellungen kann man im Schneide-Fenster mit dem passigen Button testen.


@Alex: Was ich damit sagen wollte war eigentlich, dass man keinen Rohzustand (so wie der Stream ohne SoX-Einstellungen auf der Festplatte landet) hierbei hat. Die Einstellungen werden praktisch während der Aufnahme (on-the-fly) angewendet. Somit hat man keinen Vergleich von vorher - nachher.

Alle Tools die ich zu diesem Thema (Normalisierung, Pegelanhebung/-senkung) kenne, funktionieren auf Basis einer Dateianalyse, die ja hier nicht gegeben ist.

Oder hab' ich da was verpasst??? Ich benutze nämlich das Schneide-Fenster nicht. Heißt das, ich kann auch im Nachhinein einen Effekt anwenden?


die genannten Programme sind alles Sachen mit grafischer Benutzerschnittstelle. Ich werde die jetzt nicht alle testen, nur um herauszufinden, ob man sie auch von der Kommandozeile steuern kann.

Soweit mir bekannt, kann keines der genannten Programme über Kommandozeile gesteuert werden. Deshalb stellen die mich auch nicht zufrieden.

Einen weiteren Kommentar zur MP3DirectCut spar' ich mir jetzt mal.

Lange Rede, kurzer Sinn: Also, wir sollten überlegen, ob es überhaupt Sinn macht, eine solche Funktion in Streamwriter zu integrieren, wenn nicht jemand Alex doch noch "…eine gute Lösung auf dem Silbertablett serviert…".

LG

Radiohoerer
LG

Radiohoerer

 
alex
2470 Beiträge
schrieb am 30.10.11 um 13:18 Uhr
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Hi!

"@Alex: Was ich damit sagen wollte war eigentlich, dass man keinen Rohzustand (so wie der Stream ohne SoX-Einstellungen auf der Festplatte landet) hierbei hat. Die Einstellungen werden praktisch während der Aufnahme (on-the-fly) angewendet. Somit hat man keinen Vergleich von vorher - nachher.

[…]

Oder hab' ich da was verpasst??? Ich benutze nämlich das Schneide-Fenster nicht. Heißt das, ich kann auch im Nachhinein einen Effekt anwenden?"

Ich denke du hast was verpasst:-P- nimm mal die Schneideansicht und drück da den Knopf "Effekte anwenden…", der mit dem Blitz drauf. Das ist dann genau das selbe, wie das automatische Effekte anwenden. Mit dem "Rückgängig"-Knopf kannst du dann wieder die unbearbeitete Version herstellen. Du kannst auch eine Kopie der Original-Datei machen, und diese ins Schneidefenster ziehen, dann kannst du "gleichzeitig" an beiden Dateien experimentieren. Die Option zur Normalisierung habe ich aber in der 3.5 wieder entfernt..

"Einen weiteren Kommentar zur MP3DirectCut spar' ich mir jetzt mal."

Musst du dir nicht sparen, aber für mich sieht das nach einem Programm aus wie alle anderen, grafische Oberfläche und nicht integrierbar. Darum verstehe ich bis jetzt nicht wirklich, weshalb du das ständig erwähnst. Erleuchte mich;-)

Die gute Lösung auf dem Silbertablett geht bestimmt irgendwie, dafür muss man eben "nur mal" mit SoX rumspielen und mir dann sagen "Mit der und der Option geht es!".. Nur dass ich diesen Part eben nicht machen werde.
LG/Best regards, Alex

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Radiohoerer
205 Beiträge
schrieb am 30.10.11 um 14:39 Uhr zuletzt bearbeitet von Radiohoerer am 30.10.11 um 14:43 Uhr
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Einen weiteren Kommentar zur MP3DirectCut spar' ich mir jetzt mal."

Musst du dir nicht sparen, aber für mich sieht das nach einem Programm aus wie alle anderen, grafische Oberfläche und nicht integrierbar. Darum verstehe ich bis jetzt nicht wirklich, weshalb du das ständig erwähnst. Erleuchte mich


Warum ich das ständig erwähne? Weil ich solche Nachbearbeitungssachen (Normalisieren, Pegel anheben/absenken) nicht unbedingt in Streamwriter brauche, und dachte, weise die Leute doch mal auf das tolle Programm hin, aber nicht auf dem Hintergrund, um das in Streamwriter zu integrieren. Es läßt sich nämlich nicht über Kommandozeile steuern und ist "nur" Freeware, kein Open-Source.

Ich selbst arbeite mit dem Programm eigentlich schon jahrelang (schon bevor es Streamwriter gab und ich meine Radioaufnahmen mit einem Plug-in für Media Monkey erledigte, das aber irgendwann nicht mehr weiterentwickelt wurde und mit jeder neueren Version von Media Monkey seinen Dienst immer mehr einstellte, bis es gar nicht mehr ging).

Man kann 'ne ganze Menge mit MP3DirectCut anstellen, z. B. Cut, Fade-In/Fade-Out, Normalisieren, Pegel anheben/absenken, Batch-Modus, Cue-Sheets und noch vieles mehr, alles ohne Qualitätsverlust (laut Aussage des Programm-Autors). Und dabei ist das Programm richtig winzig, belegt es doch nur 93KB (wenn man die nicht benötigten Language-Files, Hilfe und sonstige Dateien löscht) auf der Festplatte.

Und übrigens: Ich werde vom Programm-Autor von MP3DirectCut NICHT daür bezahlt, Werbung für sein Programm zu machen! Das geschieht aus freien Stücken, weil ich das Programm so toll finde.


Edit: Ergänzung im dritten Abschnitt

LG

Radiohoerer